Home News Waldbrandgefahr und Forstschädlinge haben Hochkonjunktur

Waldbrandgefahr und Forstschädlinge haben Hochkonjunktur

Die Waldbrandgefahr ist in diesem Jahr durch die Trockenheit sehr hoch (Symbolbild).


Wie die Niedersächsischen Landesforsten auf ihrer Homepage bekannt gaben, führt der ausbleibende Regen zu einer hohen Waldbrandgefahr im ganzen Land. Besonders gefährdet ist der Nord-Osten Niedersachsens. Deshalb ist die Waldbrandüberwachungszentrale der Landesforsten in diesem Jahr bereits an 76 Tagen besetzt gewesen. Es wurden insgesamt 327 Meldungen an die Feuerwehrleitstellen weitergegeben. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der vergangenen sechs Jahr war die Zentrale an 50 Tagen pro Jahr besetzt und es gab 127 Meldungen an die Feuerwehr, erklärt ein Sprecher der Landesforsten gegenüber der Redaktion.

Borkenkäfer profitieren von Hitze

Die hohen Temperaturen und der wenige Regen unterstützen auch Vermehrung der Borkenkäfer. Durch den Sturm „Friederike“ im Januar finden die Schädlinge dieses Jahr sehr viel Brutmaterial, so die Landesforsten weiter. Die umgestürzten Bäume, die vielerorts immer noch im Wald liegen, bieten ideale Bedingungen für die Käfer. Stehende Fichten, die neu befallen wurden müssen schnellstens entnommen werden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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