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"Waidmännisch korrekt"

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Montag, 29.02.2016 - 01:00
Auf der Entenjagd im September 2015 konnte kein Verstoß festgestellt werden (Symbolbild). Foto: K.-H. Volkmar © K.-H. Volkmar

Unternehmer Maximilian Mayr-Melnhof und der „Verein gegen Tierfabriken“ (VGT) sind sich nicht grün. Seit Mitte 2015 fordern die Tierschützer die Abschaffung dieser Gatterjagd. Im Konkreten geht es um eine Enten- sowie eine Schwarzwildjagd in einem Wildgehege in Anthering (Salzburg). Im Vorfeld versuchten die Jagdgegner mit Protestaktionen, auf denen unter anderem auch eine Video-Drohne eingesetzt wurde, zu stören. Dabei wurde das Flugobjekt von einem Schrotschuss getroffen. Der Verein erstattete daraufhin Anzeige wegen Sachbeschädigung und Tierquälerei in mehreren Fällen. Am vergangenen Donnerstag traf die Staatsanwaltschaft Salzburg ihre Entscheidung. Auf beiden Jagden sei „waidmännisch korrekt vorgegangen“ worden, begründete Sprecher Robert Holzleitner die Entscheidung. Im Falle der Entenjagd hätten die Ermittlungen weder eine unsachgemäße Durchführung ergeben, noch sei dort unnötiges Tierleid verursacht worden. Bei der Sauenjagd hätte man nicht einmal einen Verdacht gegen einen Verstoß gesehen, weshalb auf Ermittlungen verzichtet wurde. „Demzufolge liege aktuell gegen den Betreiber nichts mehr vor“, versicherte Holzleitner.
MH