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Wahlkampf-Attacke

Das diskriminierende Inserat. Quelle: suedostschweiz.ch © www.suedostschweiz.ch

Weil sie Jäger sind, seien mehrere Bewerber für den Schweizer National- und Ständerat "nicht wählbar". Diese diskriminierende Behauptung stellt der Verein "Wildtierschutz Schweiz" mit Sitz in Davos auf und rät in Zeitungsinseraten von der Wahl von sechs Bündner Kandidaten ab. Die sechs seien praktizierende Jäger und tolerierten veraltete Jagdmethoden, so die Vorwürfe. Wer aber als Jäger veraltete Jagdmethoden toleriere, könne keine zeitgemässe Politik machen. Darum solle man sechs namentlich genannte Kandidaten nicht wählen.
Erst auf Nachfrage der Zeitung "Südostschweiz" gab Wildtierschutpräsidentin Marion Theus an, was "veraltete Jagdmethoden" sind: "Die Treibjagd, die Fallenjagd, die Vogeljagd, die Sonderjagd, die Baujagd und das Anfüttern von Füchsen. Die fragwürdige Inserate-Kampagne läuft in insgesamt elf Schweizer Kantonen. PB