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WaffG: Wärmebildvor- und Aufsatzgeräte waffenrechtlich erlaubt

Florian Standke © dlv
Florian Standke
am
Dienstag, 21.01.2020 - 12:36
Wärmebildvor- und Aufsatzgeräte werden künftig waffenrechtlich erlaubt sein. © "Maria Parussel, Adpassion GmbH/ Nitehog"
Wärmebildvor- und Aufsatzgeräte werden künftig waffenrechtlich erlaubt sein.

Nach der jüngsten Änderung des Waffengesetzes bestand Unklarheit darüber, inwieweit Wärmebildgeräte als Vor- oder Aufsatzgeräte waffenrechtlich erlaubt werden. Ausgelöst wurde dies unter anderem durch die Aussage von Innenminster Horst Seehofer in einem Interview, dass nur restlichtverstärkende Vor- und Aufsatzgeräte erlaubt seien und die Regelung nicht für Wärmebildtechnik gelten werde. Die Firma Nitehog hatte nach der Berichterstattung darauf hingewiesen, dass ihrer Ansicht nach auch Wärmebildvor- und aufsatzgeräte künftig benutzt werden dürfen (sofern dies nach dem jeweiligen Landesjagdgesetz erlaubt ist). Daraufhin haben wir eine Anfrage beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gestellt, um den Sachverhalt zu klären.  

Die Regelung tritt erst mit der Verkündigung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Die Regelungen der Landesjagdgesetze bleiben von der Neuregelung unberührt. Es ist also weiterhin notwendig zu prüfen, ob der Einsatz einer solchen Technik nach dem jeweiligen Landesjagdgesetz erlaubt ist oder nicht.