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Waffe nach Hausdurchsuchung verschwunden


Vergangenen Mittwoch wurde das Haus des Jägers in Nienhagen (Lkr. Celle/ Niedersachsen) durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Celle hat den Mann im Verdacht, unteranderem einen Hochdruckschlauch und eine Teigknetmaschine gestohlen zu haben. Da er legaler Waffenbesitzer ist, war neben der Polizei auch das Ordnungsamt bei dem Einsatz anwesend. Dieses sollte nebenbei seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit prüfen, wie Polizeisprecherin Anne Hasselmann gegenüber der Redaktion erklärt.

Im Verlaufe der Durchsuchung wurden dann Luftgewehre gefunden, die nicht so verwahrt waren, dass der Zugriff durch Unbefugte (Minderjährige) ausgeschlossen werden konnte. Daraufhin entschlossen sich die Beamten alle 23 Lang- und Kurzwaffen mitzunehemen.

Kleinkaliber verschwunden

Beim Verladen in ein Fahrzeug seien alle Waffen mit Nummer registriert worden, wie der Leiter des Ordnungsamts Jochen Decker erklärt. In der Waffenkammer des Landkreises fehlte dann jedoch ein Kleinkaliber, statt dessen war ein Luftgewehr „zu viel“. Wie es dazu kam ist bisher unklar und man setze laut Decker alles daran dies aufzukären.

Der 51-jährige Jäger will nach Angaben der „Celleschen Zeitung“ jetzt Schadenersatzansprüche geltend machen. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, konnte die Polizei keine Auskunft darüber geben, ob sich der ursprüngliche Verdacht des Diebstahls bestätigte.


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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