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Waffe einschießen: Jäger löst Polizeieinsatz aus

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Montag, 27.04.2020 - 12:45
Schuetze-liegend © Hypnotik Photography - stock.adobe.com
Ein Jäger schoss im Oberhachinger Forst seine Waffe ein und erschreckte dadurch Passanten.

In Oberhaching (Landkreis München, Bayern) kam es am vergangenen Donnerstag zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 16.50 Uhr ging eine Meldung beim Polizeinotruf ein, dass eine männliche Person im Oberhachinger Forst Schießübungen mit einer Langwaffe absolviere. Mehrere Polizeistreifen fuhren zur beschriebenen Örtlichkeit. Vor Ort wurde jedoch zunächst keine Person angetroffen. Doch die Polizei stellte laut Pressemeldung einen „aufgebauten und voll ausgestatteten Schießstand“ fest.

Jäger drohen keine Konsequenzen

Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Schützen um einen jungen Jäger handelte, der in dem Revier jagdausübungsberechtigt ist. Auf Nachfrage der Redaktion beschrieb ein Sprecher diesen „Schießstand“ näher: Es seien dort "Matten" ausgelegt worden, außerdem sei ein Erdwall als Kugelfang vorhanden. Die ansäßigen Jäger würden diese Örtlichkeit für Probeschüsse nutzen.

Folgen hat der Einsatz für den Jäger keine. „Da das Probeschießen dem präzisen Schuss auf der Jagd dient und der Schütze die Berechtigungen hierfür hat, drohen dem Mann keine Konsequenzen“, so der Polizeisprecher gegenüber der Redaktion.

Aufgrund der Corona-Krise haben in vielen Bundesländern Schießstände geschlossen, weshalb ein Probeschuss nur im Revier möglich ist. Wie Sie ihre Waffe im Revier richtig einschießen, erfahren Sie hier.


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