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Waffe bleibt weiterhin verschollen

Das Kleinkaliber des Jägers bleibt weiterhin verschollen. © EM

Das Kleinkaliber des Jägers bleibt weiterhin verschollen.


Mitte August wurde das Haus des Jägers bei Celle (Niedersachsen) durchsucht. Grund dafür war der Verdacht des Diebstahls. Während des Einsatzes bei dem legalen Waffenbesitzer hatten die Beamten von Ordnungsamt und Polizei dann die Aufbewahrung der Waffen des Mannes zu beanstanden. Sie entschlossen sich daher diese mitzunehmen und in der Waffenkammer des Landkreises unterzubringen. Dort angekommen fehlte dann allerdings, wie von uns berichtet, ein Kleinkaliber – der Verbleib für alle Beteiligten völlig unklar.

Waffe seit über einem Monat verschwunden

Auch jetzt mehr als einen Monat später gibt es noch keinen Hinweis darauf, wo die Waffe sein könnte, wie der Leiter des Ordnungsamts Celle Jochen Decker gegenüber der Redaktion erklärt. Die Auswertung des Bildmaterials, das die Polizei während der Hausdurchsuchung angefertigt hat, lieferte ebenfalls keine Erkenntnisse. Außerdem wurden alle anwesenden Mitarbeiter der Polizei und des Ordnungsamts, sowie der Jäger zu dem Vorfall befragt – ergebnislos.

Im Waffenzentralregister hat man den Repetierer mittlerweile speziell gekennzeichnet und er darf nicht mehr legal erworben werden, so Decker. Der Waffenbesitzer hat, obwohl angekündigt, noch keine rechtlichen Schritte eingeleitet.


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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