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VOX hetzt gegen Jäger

Ein Ausschnitt von der VOX-Seite. Foto: VOX/BS © VOX/BS

In der kürzlich erschienenen Sendung „hundkatzemaus“ werden mit schlecht nachgestellten Szenen und untalentierten Laienschauspielern die angeblich grausamen Werke der Waidmänner aufgezeigt: Ein „Jäger“ sitzt am helllichten Tag auf einem Hochsitz, schießt auf einen freilaufenden Golden Retriever und verletzt diesen durch einen Bauchschuss. Der schauspielernde Jagdhund bleibt artig liegen und wird mit einer gallertartigen, glut- oder gelbroten Masse übergossen, die wie Blut aussehen soll. Mit diesem Beitrag will der Sender sagen, dass tagtäglich geliebte Haustiere vor den Augen der Besitzer von der grünen Zunft getötet werden. Zur Unterstützung dieser haltlosen Behauptung bedient man sich natürlich an fiktiven Zahlen, die von selbsternannten Tierschützern veröffentlicht werden: „350.000 Jäger töten jährlich 350.000 Katzen und 40.000 Hunde.“
Auch der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) ist empört über diese Art der Berichterstattung. Die gleichen Tierschützer gehen nämlich von über zwei Millionen verwilderten Hauskatzen in Deutschland aus, die laut Umweltbundesamt als „eine der wichtigsten schadensverursachenden Neozonen“ gelten. Ebenso zitiert der Verband Studien, die belegen, dass durchschnittlich wildernde Hunde und Katzen jährlich eine Million Kaninchen sowie über sechs Millionen Vögel erbeuten. Der DJV ruft dazu auf, sich bei der Redaktion von „hundkatzemaus“ und unter www.programmbeschwerde.de sachlich zu beschweren und eine ausgewogene Berichterstattung zu fordern.
BS