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Vorsicht: tödliche Falle!

Die Fehlstelle im Maschendraht – eine unscheinbare Gefahr. Foto: DH


Zu dieser Jahreszeit haben die langersehnten Stöber- und Treibjagden Hochsaison. Brauchbare Jagdhunde sind bei diesen Jagdarten unverzichtbar und häufig zahlreich vertreten. Bei den Hundeführern ist am Ende des Jagdtages die Freude groß, wenn auch die weitjagenden, vierbeinigen Jagdhelfer den Weg zurück zum Herrn finden. Denn Gefahren gibt es – neben wehrhaftem Wild – in unseren dichtbesiedelten und verbauten Gefilden ohnehin genug. Sei es die Bundesstrasse oder die Bahntrasse die das Revier durchschneiden.
Mit einer ganz anderen Todesfalle musste Pächter und Rüdemann Johannes M. Bekanntschaft machen. Bei einem Reviergang mit seinen zwei Jack Russel Terriern entfernten sich die beiden Hunde vom Führer und verschwanden. Da die sonst gehorsamen Hündinnen bis zum Abend und auch in der Nacht unauffindbar blieben, begann M. mit der Suche.
Schließlich fand er seine Vierbeiner einige hundert Meter entfernt tot in einer Güllegrube. Sie waren offenbar durch ein Loch im Zaun geschlüpft und fielen dem braunen Brei zum Opfer.
Fazit: Sind in dem eigenen Revier offene Güllegruben oder auch andere Gefahrenquellen vorhanden, sollte man gründlichst und in regelmäßigen Abständen – vor allem vor Jagden bei denen die Vierbeiner sich aus dem Sichtfeld des Jägers entziehen können – prüfen, ob diese hinreichend gesichert sind. Ist das nicht der Fall, empfiehlt es sich, die festgestellten Mängel schnellst möglich – hier in Rücksprache mit dem zuständigen Landwirt – zu beheben. BS