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Vorerst gescheitert

Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Foto: Erich Westendarp/pixelio © Erich Westendarp/pixelio

Bereits im Laufe der gestrigen – 6. Dezember 2011– mündlichen Verhandlung am Stuttgarter Verwaltungsgericht wurde durch die Ausführung des vorsitzenden Richters deutlich, dass die Klage wohl abgewiesen wird.
Zwar attestierte der Richter dem Kläger laut "Stuttgarter Zeitung" ein "Feuerwerk von Argumenten", dennoch sei die Kontrolle durch das Landratsamt sowie im Zuge dessen die Erhebung einer Gebühr rechtmäßig. Die Jäger im Kreis fühlen sich diskriminiert: "Bei jedem Verbrecher braucht es einen Durchsuchungsbefehl, und bei uns können die Kontrolleure (...) einfach in die Wohnung spazieren", so Martin Bürner, Geschäftsführer vom Landesjagdverband Baden-Württemberg.Ein weiteres Argument bringt der Anwalt des Jägers, der selbst auch Waidmann ist. Er führte den Artikel 13 des Grundgesetzes auf, der die Unverletzlichkeit der Wohnung garantieren soll.
Wird die Klage mit der schriftlichen Urteilsverkündigung in den nächsten Wochen endgültig abgewiesen, kündigte der Anwalt an vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu ziehen. BS