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Die Vogelgrippe ist zurück

In Sachsen-Anhalt wurden drei Schwäne mit Vogelgrippe gefunden.


Schon wieder oder immer noch? Diese Frage stellt sich nach einem erneuten Ausbruch der Vogelgrippe am Süßen See in Sachsen-Anhalt. Drei mit dem H5N8-Virus infizierte Schwäne wurden dort am 22. August tot aufgefunden – ungewöhnich früh, denn normalerweise hängt der Ausbruch stark mit dem Vogelzug im Herbst zusammen. An der selben Stelle wurden bereits im Frühjahr die Kadaver weiterer Schwäne und eines Bussards aufgefunden, so ein Sprecher des Veterinäramts gegenüber der Redaktion. Die drei neusten Totfunde befinden sich aktuell beim Friedrich-Löffler-Institut zur Untersuchung. Dort soll festgestellt werden, wo die Geflügelpest dieses Mal herkommt.

Sperrzone eingerichtet – Jagd auf Federwild ruht

Um die Fundstelle wurde am 25. August, wie üblich, eine Sperrzone und eine Beobachtungszone festgelegt. Die 71 Geflügelhalter innerhalb dieser Zonen müssen dafür sorgen, dass ihre Tiere den Stall nicht verlassen. Außerdem dürfen Hunde und Katzen in der Sperrzone nicht frei umherstreifen. Auch die Jagdzeit auf einige Gänse- und Entenarten wird unterbrochen, beziehungsweise verschiebt sich deren Beginn etwas nach hinten. Denn laut Veterinäramt darf in dem ausgewiesenen Sperrgebiet für 21 Tage (beginnend am 25. August) nicht auf Federwild gejagt werden. Weitere aktuelle Fälle zum Ausbruch der Krankheit sind zur Zeit nicht bekannt.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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