+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.675 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 26.7.2021) +++
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Vogelgrippe: Krisenstand für beendet erklärt

Redaktion jagderleben
am
Dienstag, 15.06.2021 - 11:34
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Graugaense-Flug-Wasser © ©axepe - stock.adobe.com
Einfliegende Wildvögel, wie z. B. die Graugans, haben die Vogelseuche vermutlich in Deutschland eingeschleppt.

Die Vogelgrippe H5N8 in Niedersachsen ist vorerst überstanden. Das Landwirtschaftsministerium beendete laut "dpa" am am 10. Juni offiziell den im vergangenen Dezember ausgerufenen Krisenstand. Die letzte Sperrzone, aus der keine Erzeugnisse von Geflügel und Federwild ein- und ausgeführt werden durften, wurde bereits aufgehoben, heißt es weiter. Jedoch ist das Seuchengeschehen noch nicht gänzlich erloschen. „Wir müssen die Lage weiterhin beobachten“, erklärte Elke Reinking, Pressesprecherin des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) gegenüber der Redaktion.

Niedersachsen besonders stark betroffen

Die Geflügelpest wurde vermutlich von Wildvögeln eingeschleppt und breitete sich bundesweit aus. Niedersachsen war besonders stark betroffen. Über eine Millionen Tiere mussten in Geflügelbetrieben notgekeult werden. Seit Ausbruch der Seuche im Oktober 2020 sind laut FLI 181 Wildvögel an der Seuche in Niedersachsen verendet. LE


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