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VJS will gegen Landesjagdgesetz klagen

Johannes Schorr, Geschäftsführer der Vereinigung der Jäger des Saarlandes. Foto: VJS


Das ließ der Verband anlässlich der Vorstellung des Gesetzesentwurfs durch Landesumweltministerin Simone Peter (Grüne) verlautbaren. "Wie ein roter Faden ziehe sich die gegen private Jäger gerichtete und schalenwildfeindliche Grundhaltung durch den Gesetzesentwurf", begründet VJS-Geschäftsführer Johannes Schorr die Klagedrohung im Gespräch mit der Redaktion. Weiter meinte er: "Wir haben nichts dagegen, dass der Abschussplan für Rehwild entfällt, aber es kann nicht sein, dass die Jagdbehörde in die einzelnen Reviere hineinregiert. So etwas geht nur in Absprache mit den Jagdgenossenschaften, den Verpächtern." Laut Entwurf soll überdies nicht nur die Bau- und Fangjagd, sondern auch die Ausbildung von Jagdhunden an der lebenden Ente und am Fuchs in Schliefenanlagen verboten werden. Eine Überarbeitung des Katalogs jagdbarer Arten ist ebenfalls angekündigt worden.
Angesichts der Vielzahl bevorstehender Verbote fragt Schorr, wie im Zusammenhang mit dem Gesetzesentwurf von "mehr Eigenverantwortung für Jäger" die Rede sein könne. SE