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VJS und ÖJV beziehen gemeinsam Position

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Mittwoch, 15.06.2011 - 02:06
Foto: VJS/ÖJV © VJS/ÖJV
Foto: VJS/ÖJV

Beide Organisationen stellen darin "im Sinne des Jagdwesens im Saarland, losgelöst von parteipolitischen Interessen", wie es wörtlich heißt, Forderungen an die Landesregierung, die einen Jagdgesetzentwurf vorgelegt hat.
So bemängeln die beiden Jagdverbände zum Beispiel die Vielzahl der Verordnungsermächtigungen für die Oberste Jagdbehörde im aktuellen Jagdgesetzentwurf. Die Verlagerung notwendiger Gesetzesinhalte unter Umgehung des Parlaments führe zu einem mit Rechtsunsicherheiten belasteten und nicht einschätzbaren Jagdrecht im Saarland, heißt es dazu.
Des Weiteren lehnen VJS und ÖJV, "Aus Gründen der Biotopvernetzung und auch der Biodiversität und zur Gewährleistung eines notwendigen Genaustausches" Bewirtschaftungsgebiete für Schalenwild ab. Diese Einschränkung der Bewegungsfreiheit des Wildes stünde im Widerspruch zu der ansonsten wünschenswerten geplanten Schaffung von Wanderkorridoren für Großsäuger, so die Begründung.
Die gemeinsame Erklärung ist praxisorientiert, weder VJS noch ÖJV verlieren darin ihr "Gesicht" – ganz im Gegenteil: Dieses Papier gibt Hoffnung, dass wenn es um die Sache geht, ein gemeinsamer Nenner gefunden werden kann. Und um die Sache geht es im Saarland wirklich. Spätestens dann, wenn Wild und Jäger die Folgen einer ganz offensichtlich ideologisch geprägten "Umweltpolitik" ausbaden sollen. DIT

Link: Hier finden Sie sie komplette Fassung der gemeinsamen Erklärung von ÖJV und VJS zur Novellierung des Saarländischen Jagdgesetzes