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Vierbeiner stutzt lange Finger

Ob sich der Drahthaar nach dem erfolgten "Zugriff" den Fang geleckt hat, ist nicht bekannt (Symbolbild). Foto: A. Schilling © A. Schilling

Ein Einbrecher wollte sich am nordhessischen Diemelsee in einer Jagdhütte umsehen. Was er oder sie jedoch nicht wusste, war, dass am Abend des 16. August in eben jener Hütte ein Deutsch-Drahthaar-Rüde (DD) auf sein Herrchen wartete, der gerade auf Sauen ansaß. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Scheibe eines Hüttenfensters ging zu Bruch und die Hand, die durch jenes griff, büßte zwei Fingerkuppen nebst Nägeln ein. Die fand der zurückkehrende Jäger nämlich neben seinem unverletzen Hund, Glassplittern und ein paar Fleischfetzen.So jedenfalls beschreibt die Seite „112-magazin.de“ den Vorfall. Die zuständige Polizei bestätigte gegenüber der Redaktion zwar, dass es diesen Zwischenfall tatsächlich gegeben habe. Man könne aber noch nichts dazu sagen, da man selber noch die Umständer genauer recherchieren müsse. Unabhängig davon wie die dortige Exekutive vorgehen will, ein Tipp aus der Praxis: Eine etwaige Nachsuche sollte bald erfolgen. Auch wenn der DD laut Rassestandard dank seiner „… Ruhe und Konzentrationsfähigkeit, gepaart mit eisernem Durchhaltewillen“ ein guter Nachsuchenpartner ist, hat auch er seine Grenzen.
MW