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Vierbeiner stellen Großräubern nach

Die einjährige Labrador-Hündin "Maple".


Die Sucher wurden von Mitarbeitern der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung im Bayerischen Wald angesetzt. Dabei hat die einjährige Labrador-Hündin „Maple“ mit einem Gefährten mehr als 50 DNS-Proben von Luchs, Wildkatze und Wolf geliefert. Herkömmliche Monitoring-Methoden wie Sichtbeobachtungen oder Fotofallen würden nur begrenzte Informationen liefern. Viel konkreterer Ergebnisse erlangen die Wissenschaftler aus den Hinterlassenschaften der Wildtiere. Denn darüber lassen sich Aussagen über Populationsdichte, Herkunft und Geschlecht tätigen.

Dank speziell ausgebildeten Hunden gestaltet sich die Suche nach Kotproben nun deutlich effektiver. „Solch ein großer Datensatz entsteht mit den bisherigen Methoden über lange Zeiträume hinweg – unsere Hunde haben es in nur wenigen Wochen geschafft“, berichtet Laura Hollerbusch, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Senckenberg-Instituts und Führerin von „Maple“. Die Vierbeiner legten rund 600 Kilometer in einem etwa 176 Quadratkilometer großen Suchgebiet zurück. Aufgrund dieses Erfolges soll die Hündin künftig auf noch weitere relevante Tierarten ausgebildet werden. PM/BS


Benedikt Schwenen ist seit 2011 bei den dlv-Jagdmedien. Der gebürtige Emsländer beschäftigt sich überwiegend mit aktuellen und jagdpolitischen Themen.
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