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Versicherung geplant

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Sonntag, 21.12.2014 - 01:10
Mit 600 Euro käme dieser Jäger bei diesem Schaden wohl nicht aus. Foto: Michael Breuer © Michael Breuer
Mit 600 Euro käme dieser Jäger bei diesem Schaden wohl nicht aus. Foto: Michael Breuer

Dazu werde noch bis zum März 2015 eine Kreisgruppenabfrage durchgeführt, erklärt Max Peter Graf von Montgelas, BJV Schwarzwild-Referent, gegenüber jagderleben. Insgesamt müssten 50 Prozent der bayerischen Pächter und Eigenjagdbesitzer mitziehen. Der Jahresbeitrag werde wohl pauschal 600 Euro betragen. Der BJV schlägt vor, dass sich die Jagdausübungsberechtigte im Bedarfsfall diese Kosten mit ihren Jagdgenossen teilen. Somit könnten jährlich Wildschäden von bis zu 10.000 Euro ausgeglichen werden. Montgelas verrät nur so viel: „Es handelt sich bei unserem Partner um eine große, bekannte Versicherung.“ Gedeckt sind Fraß-, Wühl- und Trampelschäden an landwirtschaftlichen Feldfrüchten und Wiesen verursacht von Schalenwild, Kaninchen und Fasan.
Möglich gemacht hat das Vorhaben das Schwarzwild-Monitoring des BJV, dass die Jägerinnen und Jäger des Landes mit qualitativ hochwertigen Daten bestückt haben. Theoretisch könne das Ganze schon ab dem nächsten Jagdjahr starten, falls es die nötigen Rückmeldungen gibt. „Einige sind es schon“, so Montgelas. Sollte es jedoch zu viele Skeptiker geben, werde man noch an Feinheiten feilen. Mitmachen können übrigens nur BJV-Mitglieder.
BS

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