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Verpackungsgesetz – Jäger können aufatmen

Nur gewerbsmäßige Wildbretvermarkter müssen sich beim Verpackungsregister anmelden.


Zum 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackunggesetz in Kraft. Dieses sorgte in Jägerkreisen für Verunsicherung, denn es stand im Raum, dass man sich für das Inverkehrbringen von beispielsweise vakuumiertem Wildbret registrieren und lizensieren lassen müsste. Der Vize-Präsident des LJV Nordrhein-Westfalen und Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Theis stellte daher eine Anfrage an die zuständige "Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister". Diese stellte nun klar, nur wer seine selbstständige Tätigkeit auch als Gewerbe angezeigt hat und betreibt – beispielsweise Wildbrethändler – von dieser Regelung betroffen ist:

"Wer seine selbstständige Tätigkeit (Jagd) durch Gewerbeanzeige angezeigt hat, anzeigen müsste oder wer im Sinne des Einkommenssteuerrechts Einkünfte aus Gewerbebetrieb, selbstständiger Arbeit oder Land- und Forstwirtschaft erzielt, handelt in jedem Fall gewerbsmäßig im Sinne des Verpackungsgesetzes. Auch wer Verluste aus seiner Tätigkeit steuerlich geltend macht handelt gewerbsmäßig."

 

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Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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