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Vernetzung von Wildlebensräumen geplant

Foto: stiftung-nlb © stiftung-nlb

Am 27. und 28. Januar 2010 findet ein deutsch-polnischer Workshop zu Wildkorridoren statt. Verwaltungsvertreter beider Länder, Referenten von NGOs und weitere Fachleute treffen sich im polnischen Lagow, um gemeinsam Projekte zur ökologischen Vernetzung zu entwickeln.
Das immer dichter werdende Verkehrsnetz in Deutschland lässt die Wildunfallzahlen steigen und erhöht die Gefahr für Mensch und Tier. Auch in Polen ist in den nächsten Jahren ein massiver Ausbau der Infrastruktur geplant, der erhebliche Auswirkungen auf den Naturhaushalt haben wird. Ein deutsch-polnisches Kooperationsprojekt zur Netzwerkbildung für transeuropäische Wildtierkorridore begegnet diesen Problemen und will im Rahmen eines Workshops praktische Lösungen aufzeigen.
Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg hat das Projekt initiiert und setzt es in Partnerschaft mit der Umweltstiftung WWF Deutschland um. Die Regionale Umweltdirektion Landsberg ist an der Konzeption und Organisation beteiligt und das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg tritt als Förderer auf.
Im Rahmen des Workshops sollen sich die Teilnehmer zu den Themen Wildbiologie, Waldökologie und Gewässerrenaturierung austauschen sowie Maßnahmen zur ökologischen Vernetzung in der Grenzregion Südbrandenburg/ Lebus vorbereiten. PM