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Vermeintlicher Jagdunfall: Überraschende Situation vor Ort

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 17.10.2020 - 07:15
Bergung-von-Jaeger © Landkreis Leipzig
Auch die Bergung aus unwegsamen Gelände sollten die Rettungskräfte üben.

Zu einem Jagdunfall im Thümmlitzwald wurden am Dienstag die Rettungskräfte der Feuerwehren aus Grimma, Kössern und Zschoppach gerufen. Den Einsatzkräften war eine angeschossene Person gemeldet worden, die versorgt und aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden sollte. Die Rettuer eilten zum vermeintlichen Unfallort, konnten dort allerdings aufatmen.

Rettungskraeften-bei-Jaeger © Landkreis Leipzig

Die Rettungskräfte beim „verletzten“ Jäger.

Bei dem gemeldeten Jagdunfall handelte es sich „nur“ um eine Übung. In Zusammenarbeit mit Sachsenforst mussten die Feuerwehren zunächst die laufende „Jagd“ unterbrechen, um den richtigen Punkt im Rettungsnetz des Forstes zu finden. Dann ging es an die Bergung des verletzten Jägers. Wie der Landkreis Leipzig angibt, war es Ziel der Übung die „sach- und zeitgerechte Alarmierung und die Meldeketten zu trainieren.“

Gegenüber der Redaktion erklärte Forstbezirksleiter Andreas Padberg, dass man solche Übungen jährlich durchführen würde. "Die Szenarien sind vielfältig, von diversen Waldarbeitsunfällen bis zu möglichen Vorkommnissen im Umfeld waldpädagogischer Angebote. In diesem Jahr vor der Drückjagdsaison wollten wir die Umsetzbarkeit unseres Rettungs- und Alarmplanes sowie der bei der Leitstelle hinterlegten Rettungspunkte im Rahmen einer simulierten Jagd üben", so Padberg.


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