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"Vermaist" die Landschaft?

T Welche Konsequenzen hat der zunehmende Anbau von Mais für den Lebensraum Feldflur?


Der "umweltverträgliche Maisanbau" zählt gegenwärtig zu den strittigsten Umweltthemen. Die Maisanbaufläche in Deutschland wächst jährlich und umfasst zurzeit rund 2,1 Mio. Hektar, davon mehr als ein Fünftel allein in Niedersachsen. Ein Grund: Mais wird als Ausgangsstoff für Biogasanlagen genutzt, die für immer mehr Landwirte eine wichtige Einnahmequelle sind.
Welche Auswirkungen hat der wachsende Maisanbau? "Vermaist" die Landschaft in Deutschland? Welche Folgen ergeben sich für den Lebensraum Feldflur? Zahlreiche Forschungsprojekte gehen Fragen wie diesen nach, allerdings ohne diese Vorhaben thematisch zu vernetzen. Oft bleibt die Umsetzung der Ergebnisse in die Praxis ausgeklammert.
Ziel des Osnabrücker Umweltgesprächs zum Thema "Maisanbau und ökologische Forschung was ist davon praxistauglich?" am Donnerstag, dem 18. 2. 2010, von 10 bis 17 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, ist die Vernetzung laufender Vorhaben.
Während der Arbeitstagung werden Lösungsmöglichkeiten aus Landwirtschaft, Naturschutz, Fütterung, Tier- und Pflanzenartenschutz sowie Politik vorgestellt und diskutiert. Außerdem sollen für die Praxis wichtige Fragestellungen aufgezeigt und gegebenenfalls Schnittstellen zwischen Forschung, Praxis und Verwaltung angeregt werden. Die von der DBU geförderte Veranstaltung wird von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) organisiert. Sie richtet sich an Wissenschaftler, landwirtschaftliche Praktiker, Lohnunternehmer, Planungsbüros, Hochschul-Projektgruppen, Behörden, Verbände, Jäger, Naturschützer und Sachverständige. DBU