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Verletzt und tot

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Freitag, 26.09.2014 - 02:00
Braunbär: In vier Wochen gab es allein im Alpenraum zwei Zwischenfälle mit den Tieren. Foto: M. Breuer © M. Breuer
Braunbär: In vier Wochen gab es allein im Alpenraum zwei Zwischenfälle mit den Tieren. Foto: M. Breuer

Am vergangenen Dienstag stand ein Landwirt auf einer Thomataler Alm (Lungau, Bezirk Tamsweg) plötzlich einem Braunbär gegenüber. Laut Franz Wieser, Büroleiter von Landesrat Josef Schwaiger, habe der Bauer daraufhin versucht, den Rückzug anzutreten. Dabei sei er aber gestolpert und gefallen. Als er daraufhin wieder aufstehen wollte, bekam er von dem Bären einen Prankenhieb verpasst. Dann blieb er nach eigener Auskunft reglos liegen, wodurch der Bär von ihm abließ und verschwand.
Die relativ leichten Verletzungen lies er von seinem Hausarzt behandeln. Erst gestern meldete er der zuständigen Bezirkshauptmannschaft den Vorfall. Noch heute sollen mit einem Bärenanwalt eine Begehung mit anschließender Pressekonferenz stattfinden. Ebenso wollen die Verantwortlichen ihren Bürgerinnen und Bürgern Verhaltensregeln für mögliche Kontakte mit den Raubtieren an die Hand geben.
Wie „Focus online“ berichtet, kam es Anfang der Woche zu einem tödlichen Angriff rund 60 Kilometer nordwestlich von der US-Metropole New York. In einem Naturreservat traf eine Gruppe von fünf Studenten im Apshawa-Park beim Wandern auf den Petz. Polizeiberichten zufolge hätten sie panisch reagiert und wären davon gelaufen. Vier von ihnen verständigten die Rettungskräfte, zwei Stunden später fanden diese den toten 22-Jährigen. In der Nähe des Fundortes habe sich ein Bär aufgehalten, der im Anschluss getötet wurde.
BS