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Verlängerung der Pürzelprämie in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern wird die Auszahlung der Pürzelprämie verlängert (Symbolbild).


Wie das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern bekannt gab, werden die Aufwandsentschädigungen für erlegte Wildschweine bis 31. März 2019 weitergeführt. Die sogenannte Pürzelprämie in Höhe von 25 € pro erlegtem Schwarzkittel wurde im Oktober 2017 beschlossen und im Dezember 2017 eingeführt. Auch Hundeführer können bei revierübergreifenden Drückjagden pro eingesetztem Jagdhund eine Entschädigung in Höhe von 35 € beantragen. Diese Regelung gilt vom 1. Oktober 2018 bis zum 31. Januar 2019 und kann Rückwirkend eingefordert werden.

Mehr als eine Million Euro

„Hierfür soll der mit der Bestandsreduktion einhergehende Mehraufwand der Jagdhundeführer und ihrer vierbeinigen Helfer bei ihrem unermüdlichen Einsatz am wehrhaften Schwarzwild entschädigt werden. Ohne den Einsatz leistungsgeprüfter Jagdhunde lassen sich Wildschweine nicht effektiv bejagen“, sagte Umweltminister Dr. Backhaus laut der Pressemitteilung. Ausschlaggebend für die Einführung und Verlängerung der Aufwandsentschädigungen ist die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Laut Umweltministerium wurden bislang Zahlungen in Höhe von 1.026.925 € für erlegte Wildschweine und 35.700 € für eingesetzte Jagdhunde getätigt. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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