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Verkehrskontrolle – Verstöße gegen Waffenrecht aufgedeckt

Die Jäger wollen von bleifrei nichts wissen (Symbolbild). © Martin Weber

Die Jäger wollen von bleifrei nichts wissen (Symbolbild).


Eine Verkehrskontrolle im Kreis Landshut (Bayern) führte zu einer Strafanzeige gegen einen Jäger wegen Verstoßes gegen das Waffenrecht. Am Abend des 4. Mai wurde laut einer Pressemitteilung der Polizei ein Geländewagen von einer Polizeikontrolle angehalten. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein Jagdgewehr, neben dem eine Taschenlampe mit Halterung für eine Waffe lag. Der Fahrer konnte weder waffenrechtliche Erlaubnis für das Gewehr, noch andere Ausweisdokumente vorlegen.

Munition nicht verschlossen

Deshalb begleiteten ihn die Beamten nach Hause. Er konnte laut Polizei dort zwar seine Erlaubnis zum Besitz der Waffe nachweisen, allerdings seien in seiner Wohnung mehrere Schuss Munition ungesichert und zugriffsbereit aufgefunden worden. Da dies einen Verstoß gegen die Aufbewahrungsvorschrift des Waffengesetzes darstellt und „für Schusswaffen bestimmte Vorrichtungen, die das Ziel beleuchten“ ebenfalls verboten sind, erwartet den Jäger nun ein Ermittlungsverfahren und die Überprüfung seiner waffenrechtlichen Zuverlässigkeit. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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