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Verfahren nach Jagdunfall eingestellt

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Mittwoch, 31.08.2016 - 12:24
Immer wieder kommt es bei Erntejagden zu schweren Jagdunfällen (Symbolbild). Foto: Heinz Hess © Heinz Hess
Immer wieder kommt es bei Erntejagden zu schweren Jagdunfällen (Symbolbild). Foto: Heinz Hess

Rechtsanwalt Torsten Buse, der Verteidiger des Beschuldigten, ist sich sicher, dass sein Mandant unschuldig ist. Aufgrund der mangelhaften Arbeit der Polizisten, die den Unfall aufgenommen haben, könnte darüber hinaus nicht bewiesen werden, wer für den vor rund einem Jahr abgegebenen folgeschweren Schuss bei einer Erntejagd bei Wittenberg (Sachsen-Anhalt) verantwortlich ist. Es sei nicht in alle Richtungen ermittelt und auch nicht sachgemäß nach einem Projektil gesucht worden. Bei der Jagd wurden zwei Männer (22 und 63) verletzt, einer von ihnen musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Insgesamt sollen drei Schützen Schwarzwild beschossen haben.
Jetzt hat sich der Rechtsanwalt mit dem Staatsanwalt außergerichtlich auf eine Zahlung von 2.000 Euro für die Einstellung des Verfahrens geeinigt. Laut Buse wäre es aber sowieso auf einen Freispruch hinausgelaufen. Durch die Einigung würden jedoch weitere, kräftezehrende Prozesstage verhindert werden. „Und die Unschuldsvermutung bleibt dadurch bestehen“, so Buse abschließend.
BS