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Verfahren gegen Pferdeschützen eingestellt

Ein Jäger hatte im vergangenen Oktober versehentlich ein Island-Pferd erschossen (Symbolbild).


Das Verfahren gegen den Jäger, der im Oktober 2017 bei Walsrode (Niedersachsen) ein Island-Pferd erschossen hatte, wurde eingestellt. Dies teilte der Rechtsanwalt des Waidmanns gegenüber der Redaktion mit. Sein Mandant habe sich nach dem Versehen absolut richtig verhalten. Er sei selbst zutiefst erschrocken gewesen, als er festgestellt habe, dass da ein Pferd statt eines Wildschweins vor ihm liege. Nachdem er den Fehler bemerkt hatte, habe er sofort seine Waffe nach Hause gebracht und eingeschlossen und der Eigentümerin und dem Pächter der Wiese Bescheid gegeben. Außerdem wurde umgehend die Polizei informiert.

Strafverfahren eingestellt

Direkt am nächsten Tag habe der Beschuldigte seinen Jagdschein abgegeben und seine Waffen bei einem befreundeten Jäger zur Verwahrung untergebracht. Ihm tue der ganze Vorfall sehr leid und er habe sich bei der Geschädigten entschuldigt. Der Anwalt des Jägers gab nun bekannt, dass das Strafverfahren eingestellt wurde. Auch das Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten wurde mit Zahlung eines Bußgelds in Höhe von 500 Euro abgeschlossen. Der materielle Schaden werde mit der Jagdhaftpflichtversicherung geklärt. Kreisjägermeister und  untere Jagdbehörde hätten sich darauf verständigt, dass der Mann nach einer Sperrfrist von 1,5 Jahren seinen Jagdschein erneut beantragen könne.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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