+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.885 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 16.5.2022) +++
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Verendetes Rotwild in Wildgatter: Vorsätzliche Vergiftung?

Phil Kahrs © Phil Kahrs
Phil Kahrs
am
Donnerstag, 21.04.2022 - 09:27
Rotwild-Zaun-Gatter © ©Petra - stock.adobe.com
Die Polizei versucht nun den Verantwortlichen für die Vergiftungen an dem Rotwild zu ermitteln (Symbolbild).

Am 17. April meldete der Besitzer eines Rotwildgatters in der Nähe des Waldheims in Kruichen bei Adelsried, Landkreis Augsburg in Bayern, der Polizei, dass mehrere Tiere aus seinem Gatter verendet wären. Das teilte nun die Polizeiinspektion Zusmarshausen mit. Insgesamt soll es sich um fünf Individuen handeln. Zwei der Alttiere seien trächtig gewesen. Die Rotwildkälber wären auch unter den toten Tieren. Aufgrund der großen Anzahl toter Tiere nahm ein Tierarzt eine Obduktion vor. Ein Stück Rotwild hatte in seinem Magen vermutlich mit Gift versetzte Brötchen.

Das Rotwild verendete im Zeitraum vom 13. auf den 14. April. Der Schaden beläuft sich auf ca. 2.500 Euro. Wer für den Tod der Tiere verantwortlich ist, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen. Die Polizeiinspektion Zusmarshausen bittet um Zeugenhinweise.


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