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Verbot von Bewerbung von Jagdreisen: Grüne scheitern mit Antrag

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 18.02.2022 - 16:12
Jäger in Afrika auf der Pirsch © okyela - stock.adobe.com
Verschiedene Tierrechtsorganisationen wollen die Auslandsjagd verbieten.

Mit einem Antrag an den Stadtrat in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) haben Bündnis 90/ Die Grünen gefordert, dass die „Messe Dortmund GmbH als Messeveranstalter ab sofort das Anpreisen, Anbieten und die Vermarktung von Trophäen-Jagdreisen untersagt". Die Grünen begründen ihre Forderung damit, dass die Ablehnung der Trophäenjagd weltweit deutlich steigen würde. Die Trophäenjagd habe laut der Grünen zudem nachweislich negative Auswirkungen auf bejagte Populationen und unterminiere internationale Bemühungen zum Schutz gefährdeter Arten.

CIC hatte sich gegen Antrag gewehrt

Der International Council for Game and Wildlife Conservation (CIC) hatte sich in einem Schreiben gegen den Antrag der Grünen ausgesprochen. „Der zur Entscheidung vorgelegte Antrag der Fraktion von Bündnis 90/die Grünen gefährdet das Einkommen und Leben von Menschen, den Schutz von Wildtieren und deren Lebensräumen, sowie die weltweite Artenvielfalt. Nachhaltige, regulierte Jagd sorgt für eine Inwertsetzung von Wildtieren, die sonst der Wilderei zum Opfer fielen und deren Lebensräume an Ackerbau und Viehzucht verloren gingen“, so der CIC.

Der Stadtrat lehnte den Antrag nun in einer Sitzung ab. Die Stadt werden jedoch eine Ethikkommission einberufen.


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