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Verbleib der Jungen unklar

Noch zu Lebzeiten: Luchsin "Tessa" mit Nachwuchs auf Streifzug. Foto: NP Bayerischer Wald © NP Bayerischer Wald

Begründung: Die verantwortliche Person konnte nicht ermittelt werden. Auch nach den Vernehmungen zahlreicher Zeugen (Nationalparkangestellte, Jäger, Ortsansässige) gab es nicht die "heiße Spur", die zum Täter hätte führen können.
Der Verlauf des Verfahrens sorgte im Frühjahr dieses Jahres für besonderes Aufsehen in Jägerkreisen. Nachdem der Ökologische Jagdverband (ÖJV) bemängelt hatte, dass der ermittlungsleitende Polizist Funktionär im Bayerischen Jagdverband (BJV) sei, wurde er – obwohl er seine Ämter im Verband niederlegte – vom Fall abgezogen. Doch auch sein Nachfolger hatte anscheinend wenig Erfolg.
Was mit den Nachkommen der im März mit einem Insektizid vergifteten Luchsin geschehen ist, bleibt unklar. Lediglich das Bild einer Fotofalle konnte im Mai eines der vermutlich zwei Jungen bestätigen. Um mehr über den Verbleib der Pinselohren zu erfahren, haben Mitarbeiter des Nationalparks wieder verstärkt Wildkameras in dem Streifgebiet aufgestellt, so Stefanie Jäger, Mitarbeiterin des Luchsprojekts gegenüber Redaktion.
BS