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Verbände verbünden sich


In einer gemeinsamen Pressemitteilung kritisieren der LJV, der Landesbauernverband, der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband, der Grundbesitzerverband, die Forstkammer sowie der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer das Vorhaben der Regierung. „Ohne tiefgreifende Änderungen lehnen wir den Gesetzentwurf in der gegenwärtigen Form ab“, heißt es in der Erklärung.
Die wesentlichen Kritikpunkte sind laut den Verbänden die Einteilung der Wildarten in Managementstufen (wir berichteteten hier), Eingriffe in das Eigentumsrecht, Beschränkung des Jagdnutzungsrechtes, fehlende Praxistauglichkeit, Gefährdung der flächendeckenden Bejagbarkeit, mehr Bürokratie und die Schwächung der Eigenverantwortung.
Vor gut einer Woche hatte einer der genannten Verbände auf Nachfrage von jagderleben noch gesagt, dass man erst den offiziellen Entwurf abwarten wolle, bevor man sich dazu äußere. Scheinbar wurde jetzt die Brisanz dieser geplanten Gesetzes-Novelle erkannt.
BS


Die vollständige Pressemitteilung im Wortlaut finden Sie hier.