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Verbände fordern"Umwelt-Kripo"

Aufruf zur Meldung von Verdachtsfällen und zur Beweissicherung. Foto: Quelle: GL-Umweltstiftung © Quelle: GL-Umweltstiftung

Auslöser dafür war unter anderem die Tötung eines Luchsweibchens im Mai 2013 im Bayerischen Wald. Mit einem Flyer zu diesem Fall fordert die "Gregor Luisoder Umweltstiftung" die Bevölkerung dazu auf, Naturschutzkriminalität jetzt zu stoppen und durch Beweissicherung zur Aufklärung beizutragen.
Doch dabei soll es nicht bleiben. Gemeinsam mit anderen Verbänden hat die Stiftung eine Petition an den Bayerischen Landtag vorbereitet, in der die Schaffung einer eigenen Ermittlergruppe für derartige Delikte gefordert wird. In einer Hintergrundinformation heißt es dazu: "Je weniger man bei Umweltdelikten hinschaut und ermittelt, desto weniger entdeckt man."
Der an dem Aktionsbündnis beteiligte "Ökologische Jagdverein" (ÖJV) hatte den Polizeibehörden immer wieder vorgeworfen, im Zusammenhang mit Luchstötungen nicht intensiv genug ermittelt zu haben.
Dies soll nach den Willen der beteiligten Verbände anders werden: "Wir fordern die politischen Entscheidungsträger in Bayern auf, dafür zu sorgen, dass auch in unserem Bundesland eine entsprechende, schlagkräftige Gruppe auf Landesebene aufgebaut wird und die dafür notwendigen Anpassungen im Bayerischen Polizeiorganisationsgesetz vorgenommen werden" lautet eine zentrale Aussage der Petition.
JMB

Quelle: www.jagderleben.de