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Verantwortungslose (Ex-)Hühnerhalter

Beherzt zugepackt: Bei der Fangaktion ging es den Hühnern nur kurzzeitig „an den Kragen“.  Foto: Ute Radke © Ute Radke
Beherzt zugepackt: Bei der Fangaktion ging es den Hühnern nur kurzzeitig „an den Kragen“.  Foto: Ute Radke © Ute Radke

Beherzt zugepackt: Bei der Fangaktion ging es den Hühnern nur kurzzeitig „an den Kragen“. Foto: Ute Radke

In einem abgelegenen Teil ihres Reviers fanden sie zunächst zehn Hühner, die sich zusammengedrängt in der Nähe eines Grabens aufhielten. Ein Huhn war bereits verendet. Wie Marion Kratzenberg, die Frau des Jagdpächters, jagderleben mitteilte, „waren die Hühner völlig verängstigt und nicht mal in der Lage nach Futter zu scharren“. Mit tatkräftiger Unterstützung ihres Jagdhundes, sowie verständigten Jagdfreunden der Jägerschaft Emden, gelang es die Tiere einzufangen und bei einem Bekannten unterzubringen.
Nur vier Tage später entdeckte der Waidmann wieder mehrere Hühner. Diesmal waren es acht junge Hennen und ein alter Hahn, die es unweit von der ersten Fundstelle zu fangen galt. Wieder half der vierbeinige Jagdgefährte bei der Einfangaktion und spürte zwei Hennen auf, die sich gedrückt hatten. Laut Marion Kratzenberg handelte es sich dabei nicht um die ersten illegalen „Auswilderungen“ in ihrem Revier: Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Meerschwein gefunden und eine Katze, die mit fünf Jungen in der Nähe der Autobahn ausgesetzt worden war.

MH