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Vandalismus im Revier

Der Rest der Kanzel, die Trümmer wurden im Umkreis verteilt. Foto: C. Nachtwey © C. Nachtwey

Es ist das erste mal, dass so etwas in dem Revier „Damme I“ geschehen ist, berichtet Claudia Nachtwey, Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit beim Hegering Damme gegenüber der Redaktion. Der Revierinhaber habe die geschlossene Kanzel in erster Linie für die Wildbeobachtung gebaut. Wahrscheinlich fiel sie dann in der Nacht des 21. Juni, am Tag als Deutschland gegen Ghana spielte, den Tätern zum Opfer. Kaum ein Brett blieb unversehrt, alle Fenster wurden zerschlagen. Sogar die einbetonierten Ständer des Hochsitzes wurden herausgestemmt. Die Jäger vermuten, dass dies niemand allein angerichtet hat. Der Schaden beträgt zirka 2000 Euro. Der Pächter beseitigte die kläglichen Reste seines Ansitzes, da durch dieses erhebliches Verletzungsrisiko ausging.
Auch an einer nicht weit entfernten Holzbank haben sich im gleichen Zeitraum Chaoten ausgelassen. Sie zerrten die etwa 400 Kilogramm schwere Sitzgelegenheit zu einem Weg und steckten sie dort in Brand. Ob die beiden Vorfälle im Zusammenhang stehen, ist zurzeit noch nicht bekannt. Der Revierverantwortliche bedauert vor allem, dass Einrichtungen für Naturliebhaber durch derartigen Vandalismus vernichtet wurden.
Claudia Nachtwey/BS