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Vandalen im Revier

Einer der umgeworfenen Hochsitze. Foto: privat © Privat

In der Schalchener Jagd von Gerald Schubernigg ist ständig etwas los. Neben vielen Wanderwegen nutzen Motocrosser sein Revier als illegale Teststrecke. Spricht er sie auf ihr Fehlverhalten an, bekommt er meist die Antwort: „Der Wald ist für alle da.“ Damit noch nicht genug, wurden mittlerweile fünf Fotofallen geklaut, die er an Kirrungen (eigentlich) gut versteckt angebracht hatte um das Wild nicht unnötig zu beunruhigen.
Jetzt die nächste Eskalationsstufe. Bei Schubernigg und seinem Reviernachbarn wurden zwei Kanzeln umgeworfen. Vermutlich sind es mehrere Täter, denn einen fünf Meter hohen Hochsitz schmeißt wohl nicht einer alleine um. Den Schaden seines Ansitzes schätzt Schubernigg auf rund 700 Euro. Bei seinem Kollegen wurde der zerstörte Hochstand mit dem Wort „Tierschutz“ beschmiert.
„Langsam verliert man die Lust am Jagen“, sagte Schubernigg verzweifelt im Gespräch mit jagderleben. „Ich habe keine Feindschaften. Einige Waldbesucher kenne ich schon von ihren sonntägigen Spaziergängen. Wir verstehen uns gut.“ Deswegen hätte er auch keine Vermutung, wer hinter den Taten stecken könnte.
BS