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USA: Trump lockert Artenschutz

Weißkopfseeadler © salparadis - stock.adobe.com

Kurz vor der großen Artenschutzkonferenz CITES in Genf, ändert die amerikanische Regierung ihre Regelungen zum Artenschutz. Die Gesetzesänderungen wurden am Montag von Innenminister David Bernhardt vorgestellt.

Demnach können Bundesbehörden neben wissenschaftlichen, auch ökonomische Kriterien zur Einstufung von Tierarten als bedroht heranziehen. Außerdem sollen bedrohte sowie gefährdete Tier- sowie Pflanzenarten nicht mehr den denselben Schutzstatus bekommen. Laut "tagesschau.de" werden die Änderungen unter anderem von mehreren Bundesstaaten stark kritisiert. Einige Naturschutzorganisationen wollen Klage gegen die neuen Regelungen erheben.

Mehr als 1.600 Arten unter Schutz

Das nun geänderte Gesetz wurde 1973 von Richard Nixon unterzeichnet und hilft seitdem der Rettung von Tierarten, wie beispielsweise dem Weißkopfseeadler oder dem Kalifornischen Kondor. Mehr als 1.600 Arten stehen dadurch in den USA sowie deren Territorien unter Schutz.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.