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USA: Privatzoo liquidiert

Kein schönes Ende für die teilweise seltenen Wildtiere. Foto: AP © AP

Nachdem ein Privatzoo-Besitzer am vergangenen Dienstag in der amerikanischen Kleinstadt Zanesville die Türen seines Wildtier-Parks öffnete, machten sich über 50 Tiere auf einen Streifzug durch die Stadt. Der wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilte US-Amerikaner wurde neben den Käfiganlagen tot aufgefunden. Er hatte sich das Leben genommen. Die Polizei riegelte laut Presseberichten daraufhin die Stadt ab und ordnete den Totalabschuss an. Die Bevölkerung wurde aufgefordert ihre Häuser nicht zu verlassen. Schulen blieben geschlossen und Straßen wurden gesperrt. Im Rahmen dieser "Stadt-Safari" wurden von der Polizei 49 Tiere – darunter Bären, Tiger und Wölfe – getötet. Einige andere konnten durch Betäubungsgewehre immobilisiert und in andere Tierparks verfrachtet werden. Tierschutzorganisationen kritisieren im Zuge dessen die pirvate Haltung von Wildtieren. BS