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Untersuchungen in Eigenregie angestrebt

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Freitag, 06.08.2010 - 07:08
© Bloch Josef-Markus

Der 1954 von jagdlich interessierten Mäzenen gegründete Stifterverband für Jagdwissenschaften e.V., mit Sitz in Köln, hat sich auf seinerjüngsten Mitgliederversammlung neu aufgestellt. Er wählte nicht nur neuen Vorstand, sondern beschloss auch eine Satzungsänderung.
War es bisher Zweck des Verbandes, jagdwissenschaftliche Einrichtungen sowie das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in München finanziell zu unterstützen, sollen in Zukunft in eigener Regie Untersuchungen auf dem Gebiet der Jagdwissenschaft durchgeführt werden. Hintergrund für diese Neupositionierung ist die Tatsache, dass von den einschlägigen Instituten fast nur noch wildbiologische Fragen bearbeitet werden. Relevante Themen für die jagdliche Praxis werden kaum aufgegriffen.
Viele der derzeitigen Untersuchungen sind zudem darauf ausgerichtet, einen Beweis zu erbringen, dass die Jagd und Hege, wie sie seit Jahrzehnten gelehrt und praktiziert wird, aus wildbiologischer und ökologischer Sicht falsch ist und durch neue Strategien ersetzt werden muss. Diesen Trend möchte der Stifterverband für Jagdwissenschaft e. V. entgegen wirken. Daher wird er in Zukunft mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln eigene Untersuchungen durchführen. Zielsetzung ist es, die positiven Seiten der bisher praktizierten Jagd zu belegen.
Durch Mitgliedschaft kann jeder diese Ziestellungl unterstützen. Dr. Heinrich Spittler

Bild: Auch das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in München profitierte in der Vergangenheitvon den Zuwendungen des Stifterverbandes. Foto: JMB