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Unruhige Zeiten

DJV-Präsident Hartwig Fischer im Gespräch mit Ralph Müller-Schallenberg und Stephan Hertel, Vorsitzender des Deutschen Jagdrechtstags e.V. (v.r.). © JD

Über 60 Juristen kamen heuer in Krefeld (NRW) zusammen, traditionell findet die Veranstaltung alljährlich in einem anderen Bundesland statt. Die Bedeutung mag man auch daran bemessen, dass unter den Teilnehmern die Präsidenten der drei Landesjagdverbände Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen sowie etliche Justitiare weiterer Länder waren.
Schwerpunkt waren die anstehenden Jagdgesetz-Novellierungen in mehreren Ländern, die Bleifrei-Debatte und der Dauerbrenner Waffengesetz, einschließlich des aktuellen Vorstoßes der EU-Kommission (wir berichteten hier). In weiteren Vorträgen ging es um die Verwendung der Jagdabgabe, um Konsequenzen des neuen § 6a Bundesjagdgesetz (ethisch befriedete Bezirke), sowie den Status, den das Jagdrecht als verfassungsmäßig geschütztes Eigentumsrecht genießt.
In einer abschließenden Erklärung legten die Teilnehmer zusammenfassend fest, wo sie wesentlichen Klärungsbedarf in anstehenden Brennpunkten sehen.
Einen ausführlichen Beitrag zum Deutschen Jagdrechtstag 2013 finden Sie in der PIRSCH 23, die am 4. Dezember erscheinen wird.
JD

Die abschließenden Empfehlungen des Deutschen Jagdrechtstages finden Sie hier.