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Unglaublicher Wildunfall

Kaum zu glauben, dass so ein Unfall mit einem normalen PKW nicht bemerkt wird (Symbolbild). Foto: Reinhold Flatow


Im Pressebericht der Polizei ist vom "Wildunfall des Jahres" die Rede und tatsächlich möchte man den Tatsachen kaum Glauben schenken. Denn nach Angaben der Ordnungshüter will eine 29-jährige Frau im Landkreis Rhön-Grabfeld die Kollision mit einem Reh erst nach rund zehn (!) Kilometern bemerkt haben. Über fast die gesamte Strecke wurde das Tier dabei in der Fahrzeugfront mitgeschleift.
Etwa 200 Meter vor Erreichen ihres Ziels hatte die Fahrzeuglenkerin das Reh im Industriegebiet Mellrichstadt "verloren" und nochmals überrollt, auch das sei ihr nicht aufgefallen. Erst auf dem Firmenparkplatz ihres Arbeitgebers nahm die Fahrerin von dem Vorfall Notiz. Gegenüber der verständigten Polizei gab sie an, lediglich einen beißenden Geruch im Fahrzeuginneren wahrgenommen zu haben. Am Auto entstand ein Schaden in Höhe von 1.500 Euro, der Frau ist nichts passiert. Polizeihauptkommissar Klaus-Dieter Sopp zeigte sich im Gespräch mit jagderleben vor allem über die fehlende Wahrnehmung der Unfallverursacherin erschrocken.
PM/RW