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Unfall: War das Auto eines Jäger manipuliert?

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Donnerstag, 05.11.2020 - 09:15
Auto-Radmuttern © dusanpetkovic1 - stock.adobe.com
Die Radmuttern an beiden Vorderrädern waren gelöst worden (Symbolbild).

Am vergangenen Sonntag ereignete sich ein Unfall der „besonderen“ Art. Ein Jäger fuhr nahe Enkenbach-Alsenborn (Rheinland-Pfalz) auf einem Waldweg, als plötzlich ein Vorderrad seines Fahrzeugs wegbrach. Der Pkw setzte mit den Bremsscheiben auf dem sandigen Untergrund auf und kam zum Stehen. Wie die Polizei mitteilte, stellte der Waidmann fest, dass offensichtlich die Radmuttern an beiden Vorderrädern gelöst wurden. Derzeit könne ein gezielter Anschlag auf den Jäger nicht ausgeschlossen werden, so die Beamten. Im Januar diesen Jahres wurde bereits ein Hochsitz des Jägers von Vandalen zerstört.

Jäger blieb unverletzt

Das Auto stand die Woche zuvor frei zugänglich auf dem Privatgrundstück des Mannes. Ob es dort auch manipuliert wurde, ist jedoch nicht klar. Der Waidmann blieb während dem Unfall unverletzt, so die Polizei weiter. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die zuständige Dienststelle ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Dieser kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.


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