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Uhu mit Schrot beschossen

Stefan Riedl, örtlicher Uhu-Betreuer  in Landshut, mit dem getöteten Jungvogel.
Foto: LBV © LBV

Als Ergebnis teilen die Vogelschützer mit: Schrotkugeln in den Ständern und im Nacken. Auf Nachfrage von jagderleben bestätigte ein LBV-Sprecher, dass es sich dabei um die unmittelbare Todesursache handelt. In der Einordnung des Fundes zeigt man sich auch sicher: „Hier aber haben wir es mit einem bewussten Angriff gegen eine streng geschützte Tierart zu tun. Das ist eine vorsätzliche Straftat, die professionell verfolgt und streng geahndet werden muss“, lässt sich LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer in einer Presseaussendung zitieren.
Bei dem getöteten Uhu handelt es sich nach Angaben des LBV um einen drei Monate alten Jungvogel, der Ende Juni zusammen mit seinen beiden Geschwistern von LBV-Mitarbeitern im Nest beringt worden war. Zum Verbleib der beiden anderen Jungvögel kann der LBV derzeit keine Angaben machen. Im Falle des getöteten Uhus wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
Der Bayerische Jagdverband (BJV) verurteilte in einer Stellungnahme gegenüber jagderleben die Tat. Gleichzeitig betonte eine BJV-Sprecherin jedoch auch, dass man die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen abwarten will. Man habe jedoch bereits den zuständigen Jägerausschuss aktiviert, der diesen Fall untersuchen soll.
JMB