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Übler Scherz eines Lkw-Fahrers

In Nordhessen suchte die Polizei nach einem Scherz-Anruf einen vermeintlich verletzten Jäger. Foto: Arno Bachert/pixelio.de


Als am Dienstag, den 26. Juni 2012, ein Hilferuf eines Jägers beim Fritzlarer Krankenhaus einging, hatte wohl keiner an einen Scherz gedacht. Ein Unbekannter gab an, dass er Jäger sei und soeben von einem Wildschwein angegriffen worden wäre. Im Hintergrund war Hundegebell zu vernehmen. Kurz darauf brach das Telefonat ab. In größter Sorge verständigte die Angerufene die Polizei, die wiederum alle Hebel in Bewegung setzte, um den vermeintlich Verletzten schnellstmöglich zu finden. Anrufe bei sämtlichen Jagdausübungsberechtigten der Region blieben ohne Erfolg.
Einen Tag nach dem Hilferuf gelang es der Polizei schließlich, die Telefonnummer des Anrufers zu ermitteln. „Nach anfänglichem Zögern“, wie die Polizei mitteilte, gab der aus Nordrhein-Westfalen stammende Lkw-Fahrer die Tat zu. Die Hintergrundgeräusche stammten von einer DVD, die er in seinem Fahrzeug schaute. Die Idee mit dem „verletzten Jäger“ sei ihm spontan in den Sinn gekommen.

BS/PM