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Unter- und übertage fit

Die erfolgreichen Gespanne (v.l): Caramelo Zelene mytiny mit Vaclav Luka (CZ), Justus Nonnenschlag mit Roswitha Eckstein (D), Dusty Boyvital mit Gonny v. Tankeren (NL), Kyrah Jufferfey mit Alfred Schmucki (CH), Enzo Uhlighof mit Albert Kreuzer (A), Ambra Hohen Börde mit Knut Wedel (D), Henry Schloss Rosenau mit Bernd Trautmann (D). Foto: R. Osterwalder © R. Osterwalder

Prüfungsleiter Hubert Stäblein hatte mit seinen vierzig Helfern den Prüfungsablauf fest im Griff. Sicherlich waren die mit einem guten Wildbesatz ausgestatteten Thüringer Reviere für diese hochrangige Prüfung prädestiniert. Die Erdhunde haben dabei ihr vielseitiges Können zu dokumentieren. Die Arbeit vor dem Schuss am Kunstbau, das weiträumige Suchen nach Wild in Dickungen über der Erde um es auf die Läufe zu bringen, wie auch verschiedenste Anforderungen an den Gehorsam der Hunde waren zu bewältigen. Schlussendlich wurde noch die Arbeit nach dem Schuss auf der künstlichen Schweissfährte mit einer Mindeststehzeit von 20 Stunden, ohne Richterbegleitung, gefordert.
Zunächst waren 14 Gespanne gemeldet von denen 12 Gespanne (1 Deutscher Jagdterrier und 11 Teckel) aus Belgien, Deutschland, der Niederlande, Österreich, der Schweiz und Tschechien erschienen, um sich den hohen Anforderungen zu stellen. Das internationale Richterkollegium wurde aus vier Ländern (Belgien, Deutschland, Schweiz, Tschechien) beschickt.
Am Ende des ersten Prüfungstages waren drei Gespanne bei der Schweissfährte, ein Gespann beim Gehorsam und ein Team bei der Arbeit unter der Erde ausgeschieden, so dass am Sonntag nur noch sieben Teilnehmende zum Fach Waldsuche antreten durften. Erfreulicherweise konnten alle sieben Gespanne diese letzte Hürde mit Erfolg meistern.
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