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Überfahrener Goldschakal: Erster Nachweis seit 3 Jahren

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 06.06.2020 - 16:16
Goldschakal-Verkehrsunfall © Landesjägerschaft Niedersachsen
Die Fähe wird nun pathologisch untersucht.

Nachdem ein vermeintlich überfahrener Wolf am Dienstag am Autobahnkreuz Hannover/ Kirchhort gemeldet wurde, konnte der benachrichtigte Wolfsbeauftragte Raoul Reding diese Angabe schnell korrigieren.

Bei dem überfahrenen Tier handelte es sich nämlich viel mehr um einen Goldschakal. Die rund 10 kg schwere Fähe wurde zu weiteren pathologischen Untersuchung an die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht. Genetische Untersuchungen sollen Auskunft geben, ob und wo das Tier bereits nachgewiesen wurde, so die Landesjägerschaft Niedersachsen in einer Pressemitteilung.

Dritter Nachweis in Niedersachsen

Das getötete Tier stellt den dritte offiziellen Nachweis eines Goldschakals in Niedersachsen dar. Zum ersten Mal konnte im Jahr 2015 durch Untersuchung einer vermeintlichen Wolfslosung ein Goldschakal im Landkreis Cuxhafen nachgewiesen werden. Im Jahr 2017 wurde am Stadtrand von Osnabrück ein Goldschakal tot aufgefunden.

Woher stammt der Goldschakal und welchen Lebensraum benötigt er? In unserem FAQ finden Sie zahlreiche Informationen (klick).


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