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Überfahren und eingeschläfert

Todesursache Nr. 1: Immer wieder lassen Wölfe im Straßenverkehr ihr Leben (Symbolbild). Foto: Michael Migos


Wie die Polizei gegenüber jagderleben berichtete, erreignete sich der Unfall bei Bernsdorf. Die Fahrerin ging zunächst davon aus, dass sie einen Fuchs angefahren hatte. Da dieser nach dem Zusammenstoß flüchtete, suchten hinzugerufene Polizisten in einem angerenzenden Waldstück nach. Schließlich fanden sie einen jungen, noch lebenden Wolf. Da dieser sichtlich schwerverletzt war, verständigten die Ordnungshüter umgehend einen Veterinär, der das Tier schließlich vor Ort erlöste.
Der Kadaver soll nun routinemäßig beim Berliner Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung genauer untersucht werden. Wie das LUPUS-Institut gegenüber dem "Mitteldeutschen Rundfunk" sagte, stammt der Welpe wohl aus dem erst im Sommer neugegründeten Rudel im Landkreis Bautzen. Insgesamt soll es in Sachsen 14 Rudel geben.
Die Fahrerin blieb glücklicherweise bei dem Unfall unverletzt. An ihrem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. BS