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Über 20 tote Schafe: Hund als Täter identifiziert

Ein Hund ist für die toten Schafe verantwortlich. © Branislav - stock.adobe.com

Ein Hund ist für die toten Schafe verantwortlich.


In der Nähe von Mössingen (Landkreis Tübingen, Baden-Württemberg) wurden Ende April insgesamt 22 Schafe gerissen. Einige der Tiere seien sofort gestorben, andere mussten später aufgrund ihrer schweren Verletzungen erlöst werden. Bereits im Februar waren auf dem selben Gelände, über mehrere Wochen hinweg, immer wieder Schafe gerissen worden. Nun ist klar: Der Wolf scheidet als Verursacher aus. Dies gab das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes bekannt.

Polizei ermittelt nicht weiter

Eine genetische Analyse habe ergeben, dass die Nutztiere von einem Hund getötet wurden. Die Rissbegutachter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg hatten diesen Verdacht bereits nach Aufnahme der Beweise geäußert. Nun hat das Senckenberg Forschungsinstitut die Vermutung bestätigt. Welcher Rasse der Hund angehört, habe man nicht herausgefunden, erklärt ein Sprecher des Umweltministeriums. In diesem Fall werden keine weiteren polizeilichen Ermittlungen geführt, so ein Polizeisprecher gegenüber unserer Redaktion. Es handle sich um eine fahrlässige Sachbeschädigung. Dies erfülle keinen strafrechtlichen Tatbestand.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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