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Trio rettet Duo

Voller Körpereinsatz: Die Helfer befreien einen der beiden Hirsche. Foto: U. Danger © U. Danger

Voller Körpereinsatz: Die Helfer befreien einen der beiden Hirsche. Foto: U. Danger


In die missliche Lage bugsierten sich Mitte April zwei Knieper im Kreis Segeberg. Die Geweihe völlig in Litzen gehüllt, endete ihr Weg im Stacheldraht eines Weidezauns. Dort entdeckte sie ein Landwirt, der einen ihm bekannten Jäger informierte. Der Waidmann begann daraufhin mit der Suche. „Allerdings wurden wir im angrenzenden Jagdbezirk fündig“, sagte Uwe Danger, der von zwei weiteren Helfern unterstützt wurde. Die zuständigen Jäger hätte er telefonisch nicht erreicht, weshalb sie mit der Rettungsaktion begannen. Auf den Hirschen sitzend, die Häupter mit einem Kartoffelsack bedeckt, befreiten sie mit Messer und Zange nacheinander beide Damhirsche. Der Vorgang sei nicht ganz ungefährlich gewesen, denn die Wildtiere hätten versucht sich mit Tritten zu wehren. Nach dem Freischneiden verhofften sie kurz in sicherer Entfernung, ehe beide in einen bewachsenen Taleinschnitt absprangen, schilderte Danger die Fluchten. Zufrieden seien die Retter dann wieder nach Hause gefahren.


MH