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Trichinenuntersuchung wird subventioniert

Redaktion jagderleben
am
Mittwoch, 16.08.2017 - 18:30

Im Rahmen eines Pilotprojekts übernimmt das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen einen Großteil der Kosten für die Trichinenschau bei Frischlingen. Dies soll einen Anreiz schaffen, Schwarzwild verstärkt zu bejagen. Denn die Senkung des Bestandes ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen die afrikanische Schweinepest (ASP). In Zukunft beteiligt sich das Land daher mit maximal zehn Euro an den Kosten einer Trichinenuntersuchung. Ein entsprechender Erlass ist am 14. August 2017 an die zuständigen Behörden versandt worden.

In den meisten Landkreisen kostenlos

Die afrikanische Schweinepest hat sich in den letzten Jahren in vielen osteuropäischen Staaten, aber auch im Baltikum und Polen ausgebreitet. Zuletzt wurden in Tschechien mehr als 80 Fälle nachgewiesen. Der Landesjagdverband NRW teilte mit, dass man eine Subventionierung bereits seit Längerem gefordert habe. Sie soll dazu beitragen, die Bejagung von Frischlingen zu intensivieren. Dadurch will man eine natürlichere Struktur der Schwarzwildbestände erreichen. Die genauen Kosten für die Trichinenbeschau sind von Landkreis zu Landkreis verschieden. Laut Umweltministerium kostet die Untersuchung in den meisten Landkreisen maximal zehn Euro. Somit wird sie für viele Jäger kostenlos. PM/SBA