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Trichinenproben: Schlachthöfe sperren Jäger aus

Trichinenproben sind auch bei Eigenverzehr von Schwarzwild anzuraten.


Sowohl im Landkreis als auch in der Stadt Passau (Bayern) dürfen ab dem 12.02.2018 Jäger ihre Trichinenproben oder gar ganze Wildschweine zur Trichinenprobenentnahme nicht mehr selbst zu den Schlachthöfen bringen. Dies bestätigte Amtsveterinär Dr. Matthias Krause gegenüber der Redaktion. Die Maßnahme trage der Gefahr durch die Afrikanische Schweinepest Rechnung. Man versuche zu verhindern, dass sich die Wege von Jägern, die potenziell das Virus an der Kleidung und an ihren Fahrzeugen tragen könnten und von Landwirten oder Schlachtern kreuzen. Damit solle im Falle eines Ausbruchs eine weitere Verbreitung der Seuche eingedämmt werden, so Krause.

Proben direkt ans Veterinäramt bringen

Anstatt am Schlachthof sind die Proben zukünftig direkt beim Veterinäramt abzugeben. Von dort aus transportiert ein Kurier die verpackten Proben weiter zur Trichinenuntersuchungsstelle des Landkreises. Die Auswertung bekomme der Jäger dann wie gewohnt mitgeteilt, erklärt Krause weiter.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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