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Treibjagd: Ermittlungen gegen Jäger eingestellt

Die Ermittlungen gegen die Teilnehmer der Treibjagd wurden eingestellt (Symbolbild). © Martin Weber

Mitte November 2018 hatte eine Autofahrerin einen Zwischenfall während einer Treibjagd zur Anzeige gebracht. Die Frau gab an, dass sie an der A 92 eine Gruppe Jäger, in einem an die Autobahn angrenzendem Feld, gesehen und dann im Vorbeifahren mehrere Einschläge an ihrem Auto gehört habe. Sie stellte sowohl an der Frontscheibe als auch an der Beifahrerseite Beschädigungen fest. Da zu dem Zeitpunkt eine angemeldete Treibjagd in der Nähe des vermeintlichen Unglücksorts stattfand, nahm die Polizei die Untersuchungen auf.

Gutachten entlastet Jäger

Gegen die 26 Teilnehmer der Treibjagd wurde aufgrund der Schilderungen der Autofahrerin sowie der Beschädigungen am Fahrzeug wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern in einer Pressemitteilung bekannt gab, ergab sich aber kein konkreter Tatverdacht gegen die beteiligten Jäger der Treibjagd. Durch ein in Auftrag gegebenes Gutachten, sei nicht davon auszugehen, dass die Beschädigungen am Wagen der 51-jährigen durch Schrotkugeln entstanden seien. Die Staatsanwaltschaft Landshut hat die Ermittlungen gegen die Jäger daher eingestellt. PM/ KF


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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